Dienstag, 30. August 2011

des tages und des nachtes


des tages nacht


in der feuerbrunst am morgen der nacht

gähnt voll verlangen die farbenfrohe schattenglut

unter zaudernder sinfonie erwacht

des entleerten meeres flut


taghell erscheint der fratzenmond

am horizont der wahrheit verglüht das durstend aug’

des geschehens geheimnis erstarrt wie gewohnt

und der einzig’ zeuge zerfällt zu staub


in der stille der gezeiten

siehst du dein innig selbst

trinkest du die einsamkeiten

zwischen welten du verwelkst


melodien die menschen singen

hörest sie nur du allein

trachtest nach vereintes klingen

doch nur ich sitze hier und wein’


der feuerball erreicht das weltentor

leutet mit inbrunst ein den alten tag

auf der erde bühne steigt sie empor

bis auch ich ihr erblindet stumm erlag


sonnen und monde tanzen ein spiel

im reigen der vereinten beständigkeit

während ich durch universen fiel

ist unser aller weg dorthin noch weit


des nachtes tag