des tages nacht
in der feuerbrunst am morgen der nacht
gähnt voll verlangen die farbenfrohe schattenglut
unter zaudernder sinfonie erwacht
des entleerten meeres flut
taghell erscheint der fratzenmond
am horizont der wahrheit verglüht das durstend aug’
des geschehens geheimnis erstarrt wie gewohnt
und der einzig’ zeuge zerfällt zu staub
in der stille der gezeiten
siehst du dein innig selbst
trinkest du die einsamkeiten
zwischen welten du verwelkst
melodien die menschen singen
hörest sie nur du allein
trachtest nach vereintes klingen
doch nur ich sitze hier und wein’
der feuerball erreicht das weltentor
leutet mit inbrunst ein den alten tag
auf der erde bühne steigt sie empor
bis auch ich ihr erblindet stumm erlag
sonnen und monde tanzen ein spiel
im reigen der vereinten beständigkeit
während ich durch universen fiel
ist unser aller weg dorthin noch weit
des nachtes tag
