in der zeit vergangen
vertreibt ersehnendes
fade best ehe n
des tages nacht
in der feuerbrunst am morgen der nacht
gähnt voll verlangen die farbenfrohe schattenglut
unter zaudernder sinfonie erwacht
des entleerten meeres flut
taghell erscheint der fratzenmond
am horizont der wahrheit verglüht das durstend aug’
des geschehens geheimnis erstarrt wie gewohnt
und der einzig’ zeuge zerfällt zu staub
in der stille der gezeiten
siehst du dein innig selbst
trinkest du die einsamkeiten
zwischen welten du verwelkst
melodien die menschen singen
hörest sie nur du allein
trachtest nach vereintes klingen
doch nur ich sitze hier und wein’
der feuerball erreicht das weltentor
leutet mit inbrunst ein den alten tag
auf der erde bühne steigt sie empor
bis auch ich ihr erblindet stumm erlag
sonnen und monde tanzen ein spiel
im reigen der vereinten beständigkeit
während ich durch universen fiel
ist unser aller weg dorthin noch weit
des nachtes tag

mein atem war gestorben
fratzen säumten den weg
ich hatte mein bewusstsein verloren
was noch was ist realität
die angst war alles was ich kannte
beherrscht von jeder anormalität
als ich durch die nacht rannte
was noch was ist realität
ist es das mein leben
voller fremder fatalität
und das vorige hats nie gegeben
was noch was ist realität
was ist furchtbare täuschung
und schreckliche emotionalität
in der exzessiven berauschung
ist was noch was meine realität

und der mensch der bohrt
gierig nach macht
gierig nach geld
gierig nach öl
das wasser ist dem schwarzen gold gewichen
anstelle von fischen schwimmt nun totes geld
anstelle von vögeln fliegt nun leere macht
was habt ihr getan?
nichts
was werdet ihr tun?
gar nichts
und der mensch der stirbt
wegen macht
wegen geld
wegen öl